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Bei jeglicher Art von Erkältungssymptomen bitten wir Sie, Termine ausschließlich per Telefon zu vereinbaren!

Diagnostik – Vorsorge

Vorsorgen ist besser als heilen. Dies gilt gerade für die großen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenleiden, Fettstoffwechselstörungen und Zuckerkrankheit (Diabetes). Die Früherkennung von Gesundheitsstörungen lohnt sich und erspart den Menschen Leid und Schmerzen.

Mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko chronischer Krankheiten. Deshalb können sich Versicherten ab dem 35. Lebensjahr in der Regel alle zwei Jahre auf Kosten der Krankenkasse von Kopf bis Fuß untersuchen lassen können. Dieses Angebot des „Gesundheits-Check-up 35+“ gilt für Frauen und Männer in gleicher Weise.

Die Gesundheitsuntersuchung dient der Vermeidung von Krankheiten und damit der Erhaltung der Lebensqualität. Gerade die so genannten Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zuckerkrankheit oder Nierenerkrankungen stellen sich schleichend ein und machen anfänglich keine Beschwerden. Dennoch sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer noch die Todesursache Nummer eins in Deutschland!

Die Druchführung der Gesundheitsuntersuchung wird allen Patienten empfohlen, die sowohl beschwerde frei, als auch wegen einer ofer mehreren Krankheiten in Behandlung sind.

Der Zeitaufwand für die Gesundheitsuntersuchung ist deutlich geringer als für einen Friseurbesuch. Wartezeiten entstehen meist nicht. Die durchzuführenden Untersuchungen wie die Ganzkörperuntersuchung sowie Blut- und Harnanalysen sind schmerzfrei.
Bitte bedenken Sie: Unbehandelter Bluthochdruck oder erhöhte Cholesterinwerte können zu ernsthaften Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen. Dabei reichen oft schon kleine Verhaltensänderungen (Aufgabe des Rauchens, sportliche Bewegung, gesunde Ernährung etc.) aus, um bestehende Risikofaktoren zu mindern. Die Gesundheitsuntersuchung dient dazu, mögliche Risikofaktoren zu finden und einen individuellen Fahrplan zu ihrer Entschärfung zu erstellen.

Was passiert beim Gesundheits-Check-up 35+?
Der Umfang der Untersuchung richtet sich derzeit nach dem Willen des Gesetzgebers. Privatpatienten wird die jährliche Untersuchung empfohlen (Kassenpatienten alle 2 Jahre).

Die Ärztin oder der Arzt erfragen im Eingangsgespräch Krankheiten, die beim Patienten selbst oder seiner Familie bestehen. Zudem wird der aktuelle Gesundheitszustand erhoben. Dann erfolgt eine Ganzkörperuntersuchung, zu der natürlich auch das Blutdruckmessen gehört. Durch eine Blutprobe werden Blutzucker und Cholesterin bestimmt. Der Urin-Streifen-Test spürt Nierenkrankheiten auf. Ein Ruhe-EKG schließt sich eventuell an. In einem abschließenden Gespräch bespricht der Arzt die erhobenen Befunde mit dem Patienten und erläutert eventuell notwendige Maßnahmen.

Eine Auswertung der bisher durchgeführten Gesundheitsuntersuchungen hat ergeben, dass bei jedem zweiten Teilnehmer Risikofaktoren oder eine Erkrankung erkannt werden konnten, die bis dahin noch nicht bekannt waren. Am häufigsten sind erhöhte Blutfettwerte festgestellt worden.

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Die ersten Untersuchungen werden gleich nach der Geburt durchgeführt, ab der U3 dann in der Regel beim Kinderarzt/Hausarzt.

Wir führen in unserer Praxis alle Vorsorgeuntersuchungen ab der U7 durch.

Die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungen werden im gelben Kinder-Vorsorgeheft dokumentiert, das jedes Kind bei der Geburt erhält. Dort sind auch die Termine und der Inhalt der einzelnen U-Untersuchungen vermerkt.

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J1

Alter: 13.–15. Lebensjahr
Untersuchung: Die vorletzte Untersuchung der „U-Reihe“ ist die J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung), bei der noch einmal auf Haltungsanomalien untersucht wird. Des weiteren werden der Impfstatus, die Strumaprophylaxe, der Blutdruck, besondere familiäre Situationen, die schulische Entwicklung, das Gesundheitsverhalten und die Motorik erfasst. Pubertätsentwicklung und Sexualverhalten werden besprochen.

J2

Alter: 17.–18. Lebensjahr
Untersuchung: Schwerpunkte der letzten Vorsorgeuntersuchung J2 sind: Erkennen und Behandlungseinleitung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, Haltungsstörungen, Kropfbildung, Diabetes-Vorsorge, Sozialisations- und Verhaltensstörungen; begleitende Beratung bei der Berufswahl.

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Anspruchsberechtigt ist jeder gesetzlich Versicherte über dem 35.Lebensjahr. Die Untersuchung kann alle 2 Jahre erfolgen. Man kann die Untersuchung beim Hausarzt oder Hautarzt durchführen lassen, sofern diese die Berechtigung zur Durchführung bei der entsprechenden Kassenärztlichen Vereinigung erworben haben.

Nach einer kurzen Befragung erfolgt eine Untersuchung der Haut, inklusive der Kopfhaut, der sichtbaren Schleimhäute und auch des äußeren Genitals. Eine Feindiagnostik mittels Dermatoskopie ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Krebserkrankung erfolgt vom Hausarzt die Weiterüberweisung zum Hautarzt, der nochmals die gleiche Untersuchung vornimmt und entsprechend weiterbehandelt. Bei unauffälligem Befund des Hautbildes erfolgt noch eine kurze Beratung hinsichtlich hautkrebsvorbeugender Verhaltensweisen (Sonnenschutz, Meiden von Solarien u. a.).

www.g-ba.de
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